Wo erlebt man Geschnatter pur? Im Privatzoo von Eckard Voß in Oberaden mit 350 Enten!
Ob Mandarinente, Kappensäger, Zwerg- und Zierente, wenn Eckhard Voß die Stalltür seines Privatzoos in Oberaden öffnet, ertönt lautes Geschnatter und Geflügel aller Art stürmt auf die Wiese. Auf seinem großen Grundstück an der Uferstraße hält der Oberadener neben den vielen Entenrassen auch Kaninchen, Hühner, Gänse, Fasane und Rebhühner aber seine große Leidenschaft gilt den Enten. Und zwar Enten in allen Arten, Farben und Größen mit einer Spezialisierung auf die wilden Zierenten.
Die meisten der hier lebenden Enten sind flugunfähig, hierzu werden ihnen im Kükenalter die Handschwingen gestutzt. Es kommen aber auch immer wieder Wildenten hinzu, die sich am Futter gütlich tun. Und Futter wird hier reichlich gebraucht, rund 300 Kilo pro Monat alleine an Entenfutter das aus einer Kornmischung aus Weizen und Sojaschrot besteht.
Begonnen hat Eckhard Voß Leidenschaft für Enten im Alter von zehn Jahren, als er auf dem elterlichen Bauernhof seine ersten zwei Entenpaare bekam. Das waren: "Ein Paar Mandarinenten und ein Paar Brautenten", erinnert er sich heute. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Tiere hinzu und das Gehege des elterlichen Hofes vergrößerte sich zusehends. Dafür mußte Voß oftmals einen besonderen Trick anwenden. Jedes Mal, wenn seine Eltern verreist waren, griff der Sohn zum Spaten, hob einen Teich aus und noch bevor die Eltern zurück waren, hatte er den Teich bereits betoniert. Somit waren vollendete Tatsachen geschaffen und die Eltern fanden sich im Laufe der Jahre mit der ungezähmten Entenleidenschaft ihres Sohnes ab. Die Landwirtschaft der Eltern gibt es heutzutage nicht mehr, aber die Leidenschaft für Enten ist Eckhard Voß geblieben. Für seine gefiederten Lieblinge hat er inzwischen in seinem weitläufigen Garten sieben Teiche und zwei künstliche Bachläufe angelegt. Das Wasser darin muss alle zwei bis drei Monate komplett ausgetauscht werden, damit die Enten sauberes Wasser haben. Zudem baut er für seine Tiere aus Pflanzkübeln und Rohren diverse Nistgelegenheiten, damit aus seinen 350 Enten bald noch mehr werden.
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